Read Das große Handbuch der Optionsstrategien: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein stabiles Einkommen an der Börse by Andrei Anissimov Online

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Title : Das große Handbuch der Optionsstrategien: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein stabiles Einkommen an der Börse
Author :
Rating :
ISBN : 3898799123
ISBN13 : 978-3898799126
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : FinanzBuch Verlag 13 Juli 2015
Number of Pages : 360 Pages
File Size : 998 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das große Handbuch der Optionsstrategien: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein stabiles Einkommen an der Börse Reviews

  • Florentin
    2019-04-14 05:20

    Im Gegensatz zu den doch sehr polarisierten bisherigen Rezensionen will ich differenzierter und detaillierter auf den Inhalt eingehen. Vorausschicken kann ich, dass ich den Optionshandel seit mehr als 15 Jahren betreibe und auch ein Fachbuch darüber geschrieben habe. Ich kann also die Materie gut beurteilen und kenne auch die Herausforderung, sie anschaulich und praxisgerecht zu beschreiben. Und ich freue mich über jedes gute Buch zu diesem Thema, das neu herauskommt. Insofern liegt mir überhaupt nichts daran, dieses hier auf unfaire Weise schlecht zu machen.Gern beginne ich mit den Aspekten, die mir gefallen haben:+ Insgesamt finde ich das Buch angenehm geschrieben und gut lesbar, auch ohne allzu viele Druckfehler. Allerdings mit recht vielen kleinen sachlichen Fehlern und einigen größeren, auf die ich weiter unten eingehen werde.+ Besonders die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels und des gesamten Buchs (Kap. 22) sind sehr gut formuliert.+ Die Vorteile von Stillhaltergeschäften werden in Kap. 6 gut und kompakt zusammengefasst. Interessant dazu auch die Beispiele von berühmten institutionellen Investoren, die so vorgehen.+ Der Überblick über die technische Analyse (Kap. 17) ist natürlich knapp, deckt aber die wichtigsten Elemente gut ab.+ Kap. 18 zur Strategieauswahl ist eine nützliche Hilfe.+ Wie man u.a. aus Kap. 19 sieht, wird das Risikomanagement adäquat behandelt und betont.Dem gegenüber sehe ich aber auch eine Reihe von Schwächen:(1) Das Vorwort finde ich sehr großspurig und angeberisch. Es wird eine wundervolle Welt suggeriert, wo Kunden des Autors binnen kürzester Zeit finanziell unabhängig werden und ohne viel Arbeit dauerhaft Renditen von 100 % pro Jahr erzielen. Das halte ich für sehr unseriös und eigentlich schade, denn der Rest des Buchs ist dann bezüglich Ertrag und Risiko viel differenzierter.(2) Natürlich ist klar, dass der Autor Geld mit Seminaren, Workshops und Tippdiensten verdienen will. Die Werbung dafür finde ich aber weniger penetrant als bei anderen Optionsbüchern.(3) Von Anfang an werden ohne weiteren Kommentar nur Optionen auf US-Aktien besprochen. Mir sind deren Vorzüge klar, ich handle selbst ausschließlich in diesem Markt. Aber unerfahrenen Lesern hätte man die verschiedenen Alternativen (europäische Aktien, Indizes) mit Vor- und Nachteilen erklären müssen, sowie die notwendigen praktischen Modalitäten des Handels an US-Optionsbörsen.(4) Die Einführung in die Optionen (Kap. 1) finde ich am schwächsten. Wie in einigen anderen Büchern für breiten Leserkreis will der Autor auf „abschreckend komplizierte“ Formeln und Diagramme verzichten. Bei seinen vereinfachten Darstellungen haben sich allerdings viele kleine und mehrere große Fehler eingeschlichen, die Neulinge zumindest verwirren oder gar auf einen falschen Weg bringen können. Was er über den Zeitwert und die implizite Volatilität (auch den Index VIX) schreibt, ist nicht korrekt. Die Versuche, die Empfindlichkeitskennzahlen („Griechen“) zu erklären, zeugen nicht von tieferem Verständnis der Theorie. Das Delta wird mehrmals mit dem Omega verwechselt und so eine falsche Empfehlung für die Wahl des Delta bei Long-Positionen gegeben. Die Eigenschaften des Gamma werden falsch dargestellt.(5) Ab Kap. 2 wird ersichtlich, dass der Autor scheinbar vor allem auf Leser (Kunden) mit kleinen Depots abzielt. Die werden mit den „Vorteilen“ gelockt, dass Optionen „billiger als Aktien“ sind. Später wird dann sogar behauptet, dass man ein Depot von 10 000 $ noch sinnvoll in mehrere verschiedene Optionspositionen diversifizieren könne. Das ist jedoch schon aufgrund realer Transaktionskosten bei den meisten Brokern nicht praktikabel.(6) Überhaupt wird der für Privatanleger sehr wichtige Aspekt der Transaktionskosten (Spesen beim Ein- und Ausstieg, die bei teuren Brokern viele Kombi-Strategien schlicht unbrauchbar machen) nirgends behandelt.(7) Bei jeder Strategie wird nur mit der minimal zulässigen Margin gerechnet und daraus sogar ein „Return on Investment“ berechnet, natürlich mit fantastisch hohen Ergebnissen. Es wird nicht betont, dass die extreme Hebelung durch solches Handeln am äußersten Limit genauso in die Verlustrichtung wirkt. Das halte ich für äußerst unverantwortlich: es ist der häufigste Grund, warum Optionstrader beim ersten größeren Kurseinbruch aufhören müssen. In den letzten zwei Jahren hat es leider viele solche Beispiele gegeben. Ein gutes amerikanisches Sprichwort dazu lautet: „Minimal margin is a sign of minimal intelligence.“(8) Strategien mit der realen Gefahr eines Totalverlusts (z.B. Long Call) werden als weniger riskant eingestuft als andere, die man sehr konservativ gestalten kann (z.B. Short Put, allerdings mit viel höherem Deckungskapital). Solche konservative Ausprägungen, die das Stillhalten zu einer sehr entspannten und dennoch lukrativen Geldanlage machen, werden leider überhaupt nicht erwähnt.(9) Kap. 3 ist etwas unglücklich formuliert. Erstens ist ein positiver Cashflow nicht das Gegenteil von Kapitalzuwachs, zweitens sind Cashflow-orientierte Strategien nicht notwendigerweise marktneutral.(10) Bei der Einführung der Stillhaltergeschäfte (Kap. 5) betet der Autor den leider weitverbreiteten Trugschluss nach: da insgesamt mehr als 70 % aller gehandelten Optionen letztendlich verfallen, hätte jede individuelle Stillhalterposition eine so hohe Gewinnwahrscheinlichkeit. Das ist natürlich unrichtig. Auch vertritt er die beliebte Ansicht, ein Short Put sei ein geniales Mittel zum billigen Aktienkauf. Auch das sehe ich anders und begründe es ausführlich in meinem Buch.(11) Durch das ganze Kap. 8 (Covered Put mit Short im Basiswert) ziehen sich einige Schlampigkeitsfehler. Natürlich ist das analog zu den Covered Calls aus Kap. 7. Nur hat der Autor beim Kopieren des kompletten Textes vergessen, einige der notwendigen Änderungen durchzuführen. So ist die Berechnung des Break-Even-Punktes immer vorzeichenverkehrt. Und insgesamt würde ich dieses Konzept niemals als sinnvolle Strategie zum systematischen Einsatz empfehlen.(12) Die Strategie in Kap. 9 (z.B. Short Puts mit Absicherung durch ein Stop Sell auf den Basiswert) ist im Prinzip ein interessantes Konzept, das ich in keinem anderen Optionsbuch beschrieben gesehen habe. Allerdings auch hier Schlampigkeit: bei einigen Beispielrechnungen werden falsche Zahlenwerte verwendet, und beim Kopieren des Textes für den Cash Covered Put wurde einige Male das Umkehren ins Gegenteil vergessen. Wie auch in anderen Kapiteln wird das hohe Risiko beim Kauf mit minimaler Margin nicht betont, und kaum erwähnt wird das erhebliche zusätzliche Risiko, falls der Basiswert nach dem Eingestopptwerden wieder dreht. Und: kaum ein Broker wird zulassen, diese Strategie praktisch mit einem beliebigen Basiswert umzusetzen.(13) Die praktischen Probleme beim Iron Condor (Kap. 11) werden nicht adäquat herausgearbeitet: die möglicherweise viel zu hohen Transaktionskosten, das hohe Risiko bei einem Anstieg der Vola, der hier sehr wesentliche Nachteil bei Optionen amerikanischer Art.(14) In Kap. 12 (Long Strangles) werden in 2 Diagrammen falsche Zahlenwerte verwendet, und auch diese Strategie wird zu rosig dargestellt. Das „begrenzte Verlustpotential“ kann eben auch einen Totalverlust bedeuten. Unverständlich ist, warum nicht auch die komplementäre Strategie der Short Strangles beschrieben wird.(15) Und schließlich werden nirgends echte Fallbeispiele mit nachvollziehbaren Trades und realen Renditen gezeigt, sodass der Leser die praktische Umsetzbarkeit der Strategien nicht wirklich nachvollziehen kann.Fazit: besser als Rabe & Skoruppa, viel besser als Heissmann. Unerfahrene Leser sollten dieses Buch aber nicht als alleinige Informationsquelle verwenden und meine oben angeführten Bedenken berücksichtigen.Peter Putz

  • Rainer Schulz
    2019-03-31 08:40

    Sehr gutes Buch zum Thema Optionen, gut verständlich beschrieben. Es werden eine ganze Reihe an Strategien beschrieben und detailliert auf Vor- und Nachteile eingegangen.

  • T. Kraft
    2019-04-06 09:35

    Also ich kann jetzt nicht unbedingt bestätigen, dass das Buch für Anfänger geeignet ist.Wer noch keine Ahnung von der Thematik hat findet tausende von Begriffen und umständliche Formulierungen vor die aber nirgendwo in verständlicher Sprache erläutert werden. Schade, von einem "großen Handbuch" hatte ich mir eine detaillierte Einführung in verständlicher Sprache erhofft.Als Neuling kann ich den Inhalt als solchen nicht beurteilen zumal man manches wirklich mehrfach lesen muss um es annähernd zu verstehen. Die Grammatik- und Rechtschreibfehler erleichtern das ganze nicht gerade.

  • Sebastian G.
    2019-04-08 13:22

    Ich habe das Buch nach einigen anderen Büchern zum gleichen Thema gelesen.Dieses Buch kann ich nur sehr eingeschränkt empfehlen, da leider eine Reihe von inhaltlichen Fehlern enthalten sind. Zum Teil gehen diese vermutlich auf unsaubere Korrekturen bzw. Copy/Paste zurück, zum anderen Teil wurden wichtige Punkte einfach weggelassen. So wird z.B. bei den Strategien und der Renditeberechnung nie mit Handelskomissionen gerechnet, was einen deutlichen Unterschied machen kann.Auch wird die Rendite und Risikobetrachtung viel zu stark auf den Verfallstag abgestellt. In der Zwischenzeit kann viel passieren!Auf mathematische Hintergründe wird fast vollständig verzichtet, mit dem Hinweis dass dies sehr Komplex sei (was stimmt) und für den Handel nicht notwendig sei (das stimmt aus meiner Sicht nur sehr eingeschränkt).Die Diagramme sind in der Regel nicht mit Legenden und Achsenbeschriftungen versehen. Meist ist aus dem Kontext klar was gemeint sein muss, genau beschrieben ist es aber nicht.An anderer Stelle wird auf Diagramme verwiesen, die gar nicht abgedruckt sind.Insgesamt gibt es deutlich bessere Bücher zum Thema Optionen. Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem kann ich sehr empfehlen englischsprachige Literatur zu lesen.