Read Handbuch Geschichte der deutschsprachigen Soziologie: Band 2: Forschungsdesign, Theorien und Methoden (Springer Reference Sozialwissenschaften, Band 2) by Stephan Moebius Online

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Wer sich einen berblick ber die Geschichte der deutschsprachigen Soziologie und ber soziologiehistorische Konzepte und Methoden verschaffen m chte, wird in diesem zweib ndigen Handbuch umfassend f ndig Band 2 widmet sich soziologiegeschichtlichen Forschungsdesigns, analytischen Konzepten sowie unterschiedlichen Methodologien und Methoden f r die soziologiehistorische Forschung Er bietet auch einen praxisorientierten Teil zur Arbeit in und mit Archiven Insgesamt dient Band 2 als ein Werkzeugkasten f r systematische soziologiehistorische Forschung....

Title : Handbuch Geschichte der deutschsprachigen Soziologie: Band 2: Forschungsdesign, Theorien und Methoden (Springer Reference Sozialwissenschaften, Band 2)
Author :
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ISBN : 3658076070
ISBN13 : 978-3658076078
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Springer VS Auflage 1 Aufl 2017 3 Mai 2017
Number of Pages : 373 Pages
File Size : 678 KB
Status : Available For Download
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Handbuch Geschichte der deutschsprachigen Soziologie: Band 2: Forschungsdesign, Theorien und Methoden (Springer Reference Sozialwissenschaften, Band 2) Reviews

  • Jobst Hagedorn
    2018-11-01 11:16

    Während der erste Band dieses zweibändigen Werkes mehr als 1.100 Seiten hatte und die spannende und je nach Nation sehr unterschiedliche Geschichte der Soziologie im deutschsprachigen Raum darstellte, ging es den Herausgebern dann noch um die wissenschaftliche Darstellung der Methoden und Konzepte soziologiegeschichtlicher Arbeit & Forschung. Das ist nachvollziehbar, aber verständlicherweise nicht annähernd so spannend wie Band I. Band II ist also für Wissenschaftler und Interessierte ideal geeignet, die selbst die Soziologiegeschichte erforschen möchten. Damit das nicht so abschreckend wirkt: Der Band 2 hat weniger als 420 Seiten; die kann man also mal lesen...Die in diesem Band versammelten Autoren (m/w) gehen zunächst (Teil I) auf vielfältige Weise auf die Möglichkeiten der soziologiegeschichtlichen Forschungsdesigns ein.Teil II dann befasst sich mit Analytischen Konzepten und Theorien. Die Wissenskulturen und die Soziologiegeschichte werden beschrieben. Hier zeigt sich, dass die Abgrenzung von Band 1 und 2 schwierig ist. Aber nicht nur als Soziologe hat man die Erkenntnis, dass eben alles mit allem zusammenhängt. Konzepte und Theorien haben zwingend Interdependenzen zur Geschichtsrealität...Teil III beschreibt die zumeist von den Geschichtswissenschaftlern übernommen Forschungsgegenstände: Um die Soziologiegeschichte zu erforschen, können Biographien oder Autobiographien (letztere: zumindest vorsichtig) genutzt werden; Korrespondenzen – oftmals unvollständig und häufig genug: einseitig – können gleichfalls ausgewertet werden. Falls vorhanden und gleichfalls mit Vorsicht zu genießen und zu erforschen sind Protokolle von Lehrveranstaltungen. Personalenzyklopädien, wie z.B. das 'Who's Who?' können mit einbezogen werden; allerdings immer unter der Berücksichtigung, dass hier oftmals auch die dargestellte Person (verklärend) selbst schreibt und sich in die Publikation "eingekauft" hat.Auch (quantifizierende) Analysen von elektronischen Bücher- und Textdatenbanken bieten einen Zugang zur Soziologiegeschichte – genauso wie Nachrufe in Fachzeitschriften unter Berücksichtigung des hierbei gleichfalls zu häufig verklärenden Blicks.Der Teil IV dann geht es um die soziologiegeschichtlichen Methoden: Von der "grounded Theory" über die bekanntere Netzwerkanalyse bis hin zu qualitativ-vergleichenden Analysen bzw. bis hin zu quantitative Zugängen zur Geschichte der Soziologie. Soziologiegeschichtserkundung ist zudem undenkbar ohne ein durchwühlen von Archiven. Während sich ein Beitrag grundlegend mit "Archivrecherche" befasst werden interessante Archive zur Soziologiegeschichte vorgestellt: Das sozialwissenschaftliche Archiv in Konstanz, das Archiv für die Geschichte der Soziologie in Graz sowie das Phonoarchiv in Wien – und dann noch Schweizer Archive zur Soziologiegeschichte. Zudem weitere Spezialarchive (vom Theodor-Geiger-ARchiv über das ADorno-Archiv bis hin zum Tenbruck-Archiv.Insgesamt also eine wichtige Ergänzung zu Band 1. Allerdings: Wer "nur" die Vielfalt der Darstellung der Soziologiegeschichte, ihre Schulen, Diskussionen, Irrungen und Wirrungen über mehr als ein Jahrhundert erleben und genießen will, dem sei ausschließlich Band 1 empfohlen. Band 2 ist, wie erwähnt, ergänzend für soziologiegeschichtliche Forscher erbaulich…