Read Der Jude Jesus: Thesen eines Juden. Antworten eines Christen (Patmos Paperback) by Pinchas Lapide Online

Title : Der Jude Jesus: Thesen eines Juden. Antworten eines Christen (Patmos Paperback)
Author :
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ISBN : 3491694051
ISBN13 : 978-3491694057
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Patmos Verlag Auflage 2., 1 Januar 2003
Number of Pages : 176 Seiten
File Size : 973 KB
Status : Available For Download
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Der Jude Jesus: Thesen eines Juden. Antworten eines Christen (Patmos Paperback) Reviews

  • CM83
    2018-10-22 06:08

    Pinchas Lapide ist ein Buch gelungen, das Nichttheologen einen verständlichen Abriss zu den ersten Schritten Jüdisch-Christlichen Dialogs zeigt. Man kann dieses Buch kaum mehr aus der Hand legen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit den altbekannten Jesus neu kennen zu lernen und das historische Umfeld wieder ein wenig besser zu verstehen. Abrundend kommt Ulrich Luz mit einem freundschaflichten Brief zu Wort, der die Sicht auf die Thesen Pinchas Lapides abrundet und einen Einstieg in den möglichen Dialog beginnt.

  • Michael K.
    2018-10-31 03:24

    Ich finde das Buch insgesamt gelungen. Gerade P. Lapide hat mir vieles über den Juden Jehoschua näher gebracht, obwohl er m. E. zu viel über Schuld der Christen lamentiert.Den Beitrag von Ulrich Luz habe ich nicht vollständig gelesen. Ich habe mich gefragt, woher er weiß, was Christen "müssen" und "tun sollen". Er schreibt mir zuviel über "wir" und "uns" in seiner Stellungnahme. Hält er sich für allwissend? Ich denke viel Leid und Unglück hat damit begonnen, dass Einzelne meinten was "wir" tun und lassen müssen. Schade.Meine drei Sterne habe ich für P. Lapide vergeben, und für Ullrich Luz keine.Besonders beeindruckt haben mich die Seiten 122 und 123, ganz wichtig halte ich die Aussage:"Der Auftrag hieß seit eh und je, die Heiden zum einen Gott zu führen, nicht aber sie in die Synagoge einzuverleiben. Daher erkennen wir die volle Gültigkeit anderer Heilswege seit Jahrhunderten an. Mono-Theisierung ist unsere Mission, nicht Judaisierung."Viel Leid wäre vielen Menschen erspart geblieben, wenn alle Religionen solche Toleranz gelebt hätten.

  • Babette R.
    2018-10-26 08:30

    Meine Freundin hat es zusammen mit ER WANDELTE ÜBER DAS MEER von mir zum Geburtstag bekommen. Sie liest grundsätzlich gern die Bücher von Pinchas Lapide. Sie bieten ihr immer Stoff zum Nachdenken.

  • Basileus Bibliophilos
    2018-11-06 08:25

    In "Der Jude Jesus" äußert der deutsch-jüdische Theologe und Neutestamentler Pinchas Lapide drei Thesen über Jesus, nämlich: 1. "Jesus hat sich seinem Volk nicht als Messias kundgegeben, 2. "Das Volk Israel hat Jesus nicht abgelehnt" und 3. "Jesus hat sein Volk nie verworfen".Mit einem "Brief statt einer Replik" antwortet der evangelische Theologe und Neutestamentler Ulrich Luz auf diese drei Thesen. Beide geben ein interessantes Zeugnis ihres guten Willens für den jüdisch-christlichen Dialog.Zugleich aber zeigt dies Buch, wieso beide Parteien zu keiner Einigung finden. So lange Worte und Begriffe nicht für Beide gemeinsam verbindlich geklärt sind, ist das Gespräch mit diesen Worten und Begriffen von einer Unklarheit überschattet. Wenn ein Jude über 'Wahrheit' spricht, dann meint er damit nicht den "Christus" (siehe: Joh 14,6). Und solange ein "Christ" noch glaubt, "Gott" müsse oder werde Schuld vergeben, die der Mensch in seiner Ichbildung ohne Gott erfand, ohne dies zu bemerken, so lange weiß auch er noch nicht, was der Unterschied zwischen einem politisch gedeuteten Messias und einem spirituellen Erlöser ist. Wie Jesus nur wenigen Juden die "Wiederkehr des Elia" und mit ihm den "Anbruch des Friedensreiches" zu erklären gelang, so konnte Paulus nur wenigen Heiden die "ganze Unschuld" erklären. Beide Parteien - Juden wie Christen - verwechseln immer noch größtenteils die vergängliche Welt mit der unvergänglichen Schöpfung. Das Vergängliche bleibt so lange schuldgetauft, wie der Mensch sein Herz an es hängt, und bis er das Unvergängliche als das einzig Wahre erschließen wird.

  • Martin Oberholzer-Riss
    2018-11-10 07:30

    Das kleine Werk gibt aus meiner Sicht einen hervorragenden Überblick über Basis, Umfeld, Gewicht und Bedeutung der Botschaft des Juden Jesus, welche er während seiner Tätigkeit in Galiläa und Judäa verbreitet hat. Die Übersicht ist ausgezeichnet dokumentiert mit einschlägigen Zitaten aus dem Neuen Testament und dem Alten Testament. Die exegetische und theologische Sorgfalt des Werks ist eine wertvolle Basis, auf welcher ein konstruktiver Dialog zwischen Juden und Christen erfolgreich gelingen kann.Zu meiner Person:Ich bin emeritierter ausserordentlicher Professor für Pathologie der Medizinischen Fakultät der Universität Basel und befasse mich seit Jahren mit Exegese, Theologie und Erkenntnistheorie.