Read Lucrezia Borgia: Das Leben einer Papsttochter in der Renaissance by Maike Vogt-Lüerssen Online

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In dieser Biografie m chten wir der wahren Lucrezia Borgia auf die Spur kommen Denn leider basieren auch noch heute viele Lebensbeschreibungen der Papsttochter und ihrer Familienangeh rigen auf den b swilligen Ger chten ihrer Gegner und der sensationsl sternen Geschichtsschreiber des 16 Jahrhunderts Selbst Ferdinand Gregorovius konnte diesen nicht immer widerstehen Dabei gibt es viele Zeitgenossen der Borgias, deren Aufzeichnungen und Briefen wir mehr Glauben schenken d rfen als den Dokumenten ihrer Feinde oder der Schriftsteller, die die Borgias nur vom H rensagen kannten Besonders hilfreich ist das Tagebuch des Johann Burchard, der als Zeremonienmeister der P pste alles Wissenswerte von 1483 bis zu seinem Tode im Jahre 1506 schriftlich festgehalten hatte Seine n chterne und sachliche Beschreibung ber die Vorg nge am p pstlichen Hof straft viele Behauptungen bez glich der Borgias L gen berdies sind noch unz hlige Briefe und Dokumente von Lucrezia selbst und ihren Familienangeh rigen vorhanden, die sie als typische Vertreter ihrer Zeit und doch zugleich auch als au ergew hnliche Menschen wiedergeben Dass die Wahrheit den Ger chten an Spannung nicht nachstehen muss, werden Sie, liebe Leser und Leserinnen, zumindest im Falle der Borgias als Tatsache hinnehmen d rfen....

Title : Lucrezia Borgia: Das Leben einer Papsttochter in der Renaissance
Author :
Rating :
ISBN : 1973274876
ISBN13 : 978-1973274872
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Independently published 14 November 2017
Number of Pages : 152 Seiten
File Size : 871 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Lucrezia Borgia: Das Leben einer Papsttochter in der Renaissance Reviews

  • Fabian Fluess
    2019-02-16 16:49

    Die Papsttochter Lucrezia Borgia umranken viele Gerüchte, Schmähungen, Beleidigungen und pikante Gerüchte. Das macht den Reiz dieser Figur aus der Renaissance aus. Die Autorin Maike Vogt-Lüerssen schreibt im Klappentext, sie "erzähle" das Leben von Lucrezia Borgia nach. Das tut sie nicht! Sie erzählt nicht. Sie listet auf. Lebensdaten und Lebensstationen. Sie skizziert maximal die nähere Umgebung Lucrezias. Ein trockenes Unterfangen. Fakten werden an Fakten gesetzt, Daten an Daten. Sobald es aber um Gefühle, wie Wut, Ärger und Liebe geht - zieht sich die Autorin zurück und verschanzt sich hinter ihren Quellen. Der Autor einer Biographie muss aber meiner Meinung nach auch mal Stellung beziehen!In ihrem Vorwort stellt sie klar, dass sie aber nur bestimmten Quellen Glauben schenkt und auch nur diese berücksichtigt. Sie stellt auch klar, dass sie die Borgia kritischen Quellen nicht beachtet - diese wurden ja von den Borgia Feinden geschrieben und sind daher weniger glaubwürdig als die Borgia freundlichen Briefeschreiber und Chronisten. Somit erhält der Leser die Sichtweise nur die Sichtweise Autorin auf Lucrezia Borgia. Das erscheint zumindest mir ein wenig willkürlich und unverständlich zumal Frau Maike Vogt Lüerssen Historikerin ist.Ich erwartete mir daher mehr vom Buch. Ich hätte gerne auch die pikanten Quellen erzählt und erklärt bekommen, ebenso die Argumente die für und die wider ihrer Glaubwürdigkeit sprechen. Das aber passiert nur ansatzweise. Dann hätte sich mir ein eigenes Bild erschlossen. So aber bleibt nur eine geglättete trockene Darstellung, die der machiavellistischen Erziehung Lucrezias widerspricht- und vieles bleibt offen. Wie reagierte Lucrezia auf die Ermordung ihres Mannes Alfonso, wie ging sie mit Verehrern um? Wie reagierte eine Frau in der Renaissance auf Verehrer generell?Ein dürftiger Satz an sich findet darin: In der Renaissance war die Einstellung der Menschen bezüglich der Sexualität [...] weit aus offener [...]. Diese Leerstelle, über eventuell differierende Moralvorstellungen, sexualmoralische Anschauungen innerhalb der italienischen und europäischen Herrscherfamilien bleibt offen. Das ist schade, da Lucrezia Borgia zu einer Ikone dieser Fragen gemacht worden ist.Wer in dem Buch Daten und Fakten für Referate und Hausarbeiten sucht, ist richtig. Jemand der sich aber in eine historische Person hineindenken will, der nach einer Geschichte oder einer Erzählung über Lucrezia Borgia sucht - deutlich falsch.

  • Ein Leser
    2019-01-24 17:12

    Auf die Empfehlungen meiner Vor-Rezensenten habe ich dieses Buch gekauft. Leider ist es nicht ausreichend als Kinderbuch gekennzeichnet. Reich bebildert, in einfacher, munterer Erzählweise wird das Schicksal der Borgia-Dynastie berichtet. Die Fakten werden korrekt aneinandergereiht, die Autorin hat recherchiert. Für einen schnellen, einfachen, unkritischen Überblick ist das Buch gut genug. Aber für jeden ernsthaft interessierten Leser über 12 Jahre möchte ich zu diesem Thema das Buch "Der unheimliche Papst" von Volker Reinhardt empfehlen.

  • Roswitha Osmers
    2019-02-01 16:08

    Ich finde das Buch über Lucrezia Borgia sehr lesenswert, informativ, interessant und glaubwürdig. Die verständliche Schreibweise spricht doch endlich mal Menschen an, die sonst eher keine historischen Dokumentationen lesen, weil diese oftmals in intellektuell verbildetem und gestelztem Fachchinesisch geschrieben sind.Überzeugend ist es allemal. Ich habe nämlich vor einigen Jahren bei einem Malkurs Lucrezia aus einem Buch von Richard Friedenthal abgezeichnet, ohne etwas über sie zu wissen. Sie war nur als 'eine junge Mailänderin' beschrieben und schwarz-weiß abgebildet. Aber während des Anschauens und Abzeichnens bekommt man ein intuitives Gefühl für die Persönlichkeit, mit der man sich zeichnend beschäftigt.Nun habe ich das Buch im Internet gefunden, gekauft und gelesen. Und ich finde schon das ausgewählte Titelbild in der warmen Rötelfarbe wunderschön. Es ist eine ästhetische Augenweide und ein Kunstgenuss. Diese liebevolle, ansprechende und Lust aufs Lesen machende Aufmachung kennzeichnet auch die Internetseite kleio.org von Maike Vogt-Lüerssen, bildlich und inhaltlich. Obwohl das Bild der Lucrezia schon ein paar hundert Jahre alt ist, wirkt es auf der Titelseite des Buches sehr lebendig, warm und natürlich. Und deren Betrachtung sagt eigentlich schon ganz ohne Worte, dass auch das von Frau Vogt-Lüerssen neu recherchierte Wesen von Lucrezia entgegen der beschriebenen Charakteristik vieler anderer Schreiberlinge ihr am nächsten und authentischsten sein mag.Da sich sehr wenige Erwachsene mit der Geschichte des Mittelalters, bzw. überhaupt mit Geschichte beschäftigen, ist es doch gut, wenn solche Bücher in verständlicher Weise geschrieben werden. Der Geschichtsunterricht in den Schulen war ja für viele Menschen eher abschreckend als anregend, sich auch als Erwachsene damit zu beschäftigen.Maike Vogt-Lüerssen hat zudem u.a. ja auch ein sehr informatives Buch über das Leben im Mittelalter geschrieben, über Frauen im Mittelalter und neu über "Mona Lisa" recherchiert.Fans sowie Kritiker können da gleichermaßen nicht umhin, die Ergebnisse und neuen Erkenntnisse ihrer jahrelangen Fleiß-Arbeit dafür zu akzeptieren und anzuerkennen. Nachzulesen ist dies nun im neuesten Buch "Die Sforza ///: Isabella von Aragon und ihr Hofmaler Leonardo da Vinci". Super und wunderbar, wenn auch dieses Buch kleine und große Kinder gleichermaßen anspricht und begeistert.Vielleicht wird ja nun bald mal im Fernsehen bei "Titel, Thesen, Temperamente" ihre Arbeit gewürdigt oder wir sehen sie mal bei "Druckfrisch" angeregt plaudernd mit Literatenschreck Denis Scheck... Schmähungen hat sie ja genügend hinnehmen müssen.

  • Marian
    2019-02-12 19:57

    Die Historikerin Maike Vogt-Lüersen erzählt in ihrem präzise recherchierten Buch das Leben der Lucrezia Borgia, die nach allgemeiner Auffassung als blutschänderische Giftmörderin gehandelt wird. Wie falsch dieses Bild von ihr ist, welche Quellen falsch zitiert oder nicht beachtet wurden, enthüllt dieses Buch. Obwohl ich Geschichte sehr liebe und so manchen "Schinken" gelesen habe: besser bin ich nie unterhalten worden!

  • Marion Zwiefka
    2019-02-02 00:14

    Wer sich für Geschichte interessiert und Vorurteile abbauen will - eben über Lucrezia Borgia ist mit diesem Buch gut bedient, Ich habe es sehr gern gelesen .. .Es ist sehr gut und verständlich geschrieben .Ich kann dieses Buch nur empfehlen.